Wandern statt Wiesn: Tirol im Herbst

5. Oktober 2009 von Marco Glas

Salvensee

Wenn das größte Volksfest der Welt mit seinen Reizen lockt, denkt der Münchner eigentlich nicht ans Wandern. Da sich der  milde Herbst mit seiner Farbenpracht in diesen Tagen aber von seiner schönsten Seite zeigt, haben wir vergangenes Wochenende auf die Wiesn gepfiffen und die Wanderschuhe geschnürt. Unser Ziel: die Hohe Salve im Tiroler Brixental.

Salvensee

Mit der Salvenbahn ging es von von Hopfgarten aus zur Mittelstation. Ein Wanderweg führte uns ca. eine Stunde bergauf zu dem auf einem Plateau gelegenen Salvensee. Spätestens der Blick auf das sich vor uns ausbreitende Bergland mit seinen Giganten wie dem Großglockner, Watzmann und Wilden Kaiser entschädigte für jede nicht getrunkene Maß. Statt einem Hendl gab es einen frischen Apfel, der in 1.600 Meter Höhe noch saftiger schmeckte. Von dort aus ging es dann entlang des Höhenrundwegs rüber zur Rigi-Alm.

Alles tut schon weh

Gestärkt mit Äpfels-Kräften ließen wir auch diese Verlockung rechts liegen und machten uns schnurstracks an den Abstieg zur Mittelstation, die wir eine gute Dreiviertelstunde später auch erreichten. Inzwischen zeigten Füße und Waden nicht unerhebliche Ermüdungserscheinungen. Zum Glück wartete aber schon eine freie Gondel auf die müden Wandersmänner und -frauen, die sich im Tal dann mit einer späten und deshalb besonders verdienten Brotzeit belohnten – Tiroler Gröstl und zur Nachspeise eine ordentliche Portion Kaiserschmarrn.

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2 Responses

  1. Katrin

    Die Erinnerung spür ich heut noch in meinen Wadln :-) . Schöner Kontrast zur Wiesn wars aber.


  2. Manü

    Sehr schön!!!


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