Hachiko – Rührendes Hundedrama mit Richard Gere

14. November 2009 von Marco Glas

HachikoSeit vergangenen Donnerstag läuft in den deutschen Kinos “Hachiko”. Es ist eine wahre Geschichte über eine wunderbare Freundschaft zwischen einem Hund und seinem Herrchen. Dem schwedischen Regisseur Lasse Halström (Gottes Werk und Teufels Beitrag, Chokolat) ist mit dem Remake von Sijiro Koyamas Melodram “Hachiko monogatari“ aus dem Jahre 1987 ein gefühlvolles Drama gelungen. Richard Gere überzeugt in der Hauptrolle als Hundefreund, dem Hachiko zehn Jahre über dessen Tod die Treue hält.

Jeden Tag holt Akita Inu “Hachiko” den Universitätsprofessor Parker (Richard Gere) abends nach der Arbeit vom Bahnhof ab. Es ist der Platz, an dem sich die beiden zum ersten Mal begegnet sind. Parker nimmt den herrenlosen Hund bei sich auf und schon bald entwickelt sich zwischen den beiden eine innige Freundschaft. Sogar seiner Frau (Joan Allen), die mit Hunden eigentlich gar nichts anfangen kann, verdreht der aufgeweckte Vierbeiner den Kopf.

Als Parker jedoch eines Tages im Unterricht an einem Herzinfarkt stirbt, wartet Hachiko vergeblich auf die Rückkehr seines Herrchens. Zehn Jahre lang erscheint der Hund zur gleichen Zeit am Bahnhof, um seinem Besitzer auch die Treue über den Tod hinaus zu halten.

Eine Film über Freundschaft, Loyalität und Vertrauen

Hachiko ist kein Hundefilm, sondern vielmehr ein Porträt einer außergewöhnliche Freundschaft zwischen Mensch und Hund. Regisseur Hallström schafft es in einem Mix aus Drama und Komödie ohne übertriebene Sentimentalität jene Werte auf die Leinwand zu transportieren, die den Hund seit Jahrhunderten zum besten Freund des Mensch machen: Treue, Vertrauen und Loyalität.

Hachiko steht in Japan für den Inbegriff des treuen Hundes

Sein unermüdlicher Einsatz und Wille machen Hachiko noch zu Lebzeiten Anfang der dreißiger Jahre in ganz Japan bekannt. Er gilt dort bis heute als Inbegriff des treuen Hundes. Noch im Jahr 1934 errichtete man dem Hunde an der Westseite des Bahnhofs eine Bronzestatue, deren Einweihungszeremonie auch Hachiko beiwohnte.

Jetzt, wo die Tage immer grauer und kürzer und die Nächte finsterer werden, ist Hachiko wie ein Weckruf an die Seele, der vielen Besuchern nicht nur feuchte Augen, sondern auch warme Gefühle bereiten dürfte.

Infos zum Film

Originaltitel: Hachiko: A Dog’s Story (USA, 2009)
Regie: Lasse Hallström
Darsteller: Richard Gere, Joan Allen
Länge: 93 Min.
FSK: ohne Altersbeschränkung freigegeben
Kinostart: 12. November 2009

Weitere Infos und Trailer!

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2 Responses

  1. Stephanie

    Ich war gestern Abend in Hachiko. Der Film ist rührend und ich hab mich sofort in den süßen Akita verliebt. Ich kann den Film nur weiter empfehlen. Aber steckt auf jeden Fall eine Packung Taschentücher ein. Das Ende ist ziemlich traurig.

    Liebe Grüße, Stephanie


  2. Katrin

    Ich weine schon, wenn ich nur den Hund sehe :-) . Wunderschönes Tier – stiehlt dem Richard glatt die Show.


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