Ist Schokolade für Hunde ungesund?
Da heute das erste Türchen aufgeht und aus vielen Adventskalendern ein Stückchen Schokolade springen dürfte, drängt sich die Frage auf, was passiert, wenn Waldi mal wieder schneller ist? Und die Schokolade nicht bei Herrchen oder Frauchen auf der Zunge zergeht, sondern auf direktem Wege in Waldis Magen landet …
Zunächst einmal dürfte ihn der kleine Happen nicht umbringen. Öffnet Waldi in einem unbeobachteten Moment jedoch alle 24 Türchen auf einmal, könnte das verheerenden Folgen haben. Schokolade enthält Theobromin, ein Stoff, der von Hunden schlecht abgebaut werden kann und toxisch wirkt. Typische Vergiftungserscheinungen sind starker Harndrang oder Unruhe. Das Theobromin kann aber auch Muskelkrämpfe auslösen und im schlimmsten Fall sogar zu Herzversagen führen.
Ab welcher Menge kann Schokolade für einen Hund lebensbedrohlich werden?
Laut einem Münchner Tierarzt können 250 Gramm Schokolade einen ausgewachsenen Hund mit 40 Kilogramm Körpergewicht töten. Wie schnell Schokolade zur ernsthaften Gefahr für den Vierbeiner werden kann, hängt vor allem vom Kakaoanteil und von der Größe des Hundes ab. Je höher der Kakaoanteil in der Schokolade, umso mehr Theobromin enthält sie. Bitterschokolade ist aufgrund des höheren Kakaogehalts für Fellnasen demnach gefährlicher als Vollmilchschokolade. Zudem wird es für einen Dackel mit acht Kilogramm Körpergewicht in der Regel schneller kritisch als für einen Akita Inu, der 40 Kilo auf die Wage bringt.
Zum Glück stehen viele Hunde nicht so sehr auf Schokolade. Oder Ihre Vierbeiner etwa doch?
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Posted in Tiere
Isi
Dezember 1st, 2009 at 10:31
Hallo!
Erst mal zum Adventskalender: Das finde ich eine super Idee! Statt Schokolade jeden Tag eine andere Hundefrage, das gefällt mir!
Ich habe heute morgen auch schon das erste Türchen geöffnet und natürlich war da Schokolade drin. Die ich auch schön selbst gegessen habe. Zum Glück blättere ich ganz gerne mal in Hundezeitschriften, sodass ich das mit der Schokolade bereits wußte. Mein Jack Russell Joey ist nicht gerade ein Schwergewicht. Insofern sollte er auf keinen Fall zu viel Schokolade essen. Obwohl er schon sehr verfressen ist, steht er aber nicht besonders auf Schokolade. Das heißt ich muss mir weder um ihn noch um meinen Adventskalender sorgen machen.
Alles Liebe,
Isi
Astrid
Dezember 1st, 2009 at 22:26
Hallo, ich finde das auch eine tolle Idee mit diesem Adventskalender.
Zum Glück weiß ich schon lange, dass Schokolade bei Hunden toxisch wirkt, darum geben wir unserem Mops auch nichts ab vom Adventskalender!!
Ich finde Hundeschokolade überflüssig, es gibt viel bessere Sachen für Hunde. Man schaue nur einmal in den Katalog von Vet-Concept. Strauß mit Kartoffel oder Rentier mit Beeren klingt doch viel besser als Hundeschokolade.
Würde unser Mops den Adventskalender erwischen, dann hätten wir ein Problem, und er auch! So gefräßig wie er ist, wären alle 24 Türchen im Nu geöffnet…
Mike
Dezember 2nd, 2009 at 10:03
Hallo Astrid,
ich möchte zum Rentier und zum Strauß noch kurz was sagen: Das Rentier ist ja nichts andres als ein Hirsch oder eine Hirschart und steht auch bei den meisten Nicht-Vegetariern auf dem Speiseplan. Beim Strauß hätte ich allerdings schon meine Bedenken, obwohl ich Fleischesser bin. Der Strauß ist in vielen Regionen inzwischen ausgerottet. Heute gibt es den größten lebenden Vogel der Erde nur noch in Afrika. Deshalb würde ich meinem Hund Strauß nur geben, wenn er eine Erkrankung hätte, die dies erfordert. Bislang war das zum Glück noch nicht nötig, aber ich weiß, dass zum Beispiel bei Allergien, Knochen- oder Gelenkerkrankungen eine Nahrungsumstellung helfen kann und häufig auch vom Tierarzt verordnet wird.
Grüße, Mike