Tierjournalisten und Hundejournalisten sind trotz neuer Titel bislang wenig bekannt

5. Mai 2010 von Marco Glas

Im Gegensatz zum Wirtschaftsjournalisten, Sportjournalisten oder Kulturjournalisten ist der Tierjournalist ein vergleichsweise unbedeutender Medienvertreter. Seine geringe Bekanntheit wird eigentlich nur noch durch den Hundejournalisten unterboten.

Haben Sie im Internet schon mal nach einem Hundejournalisten gesucht?

Eine Google-Suche mit dem Schlagwort “Tierjournalist” ergibt 163 Treffer. Für “Hundejournalist” spuckt Google sogar bloß 111 Ergebnisse aus. Verglichen mit den 156.000 Treffern, die Google unter dem Suchbegriff “Sportjournalist” liefert, sind die Tierjournalisten und Hundejournalisten nicht nur in den Verlagshäusern und auf dem freien Markt spärlich vertreten, sondern auch im Internet. Und doch erlebte der Tierjournalismus, und als Fachrichtung innerhalb des Tierjournalismus der Hundejournalismus, in den vergangenen Jahren eine regelrechte Blüte.

Hundejournalisten und Hundebesitzer freuen sich über neue Hundezeitschriften

Zur Freude der Hundejournalisten und Hundebesitzer ging im April der zur Bauer Media Group gehörende Pabel-Moewig Verlag mit dem Hundemagazin “MEIN HUND & ich” an den Start, für das paperdogs den Artikel “Helfer auf vier Pfoten” schrieb. Das Anfang 2009 erstmals in Hamburg erschienene CITY DOG Magazin gibt es seit November 2009 auch in München. Zur ersten München-Ausgabe steuerten die Hundejournalisten von paperdogs einen Artikel über die Bergstadt Wildemann im Oberharz und ihren Hundewald bei. Der Gong Verlag brachte im November 2008 das Hundemagazin “DOGS today” auf den Markt. Als Experten für Hundejournalismus und Tierjournalismus verfasste paperdogs auch hierfür mehrere Artikel – unter anderem führte Hundejournalist und paperdogs-Inhaber Marco Glas ein Interview mit”Mopsküsse”-Autorin Carin Müller.

Eigene Rubrik für Tiere auf bild.de und DerWesten.de

Auch wenn die Suchmaschinen mit den Begriffen “Tierjournalist” und “Hundejournalist” bislang noch wenig anfangen können, haben einige Nachrichtenportale das Thema “Tier” längst für sich entdeckt. Bild.de führt in der Rubrik “Ratgeber” eine eigene Unterrubrik “Mein Haustier”. Das Nachrichtenportal “DerWesten” der WAZ-Mediengruppe informiert in der Rubrik “Tierisches” über Neuigkeiten aus der Tierwelt. Ob das dem Tierjournalisten und Hundejournalisten zu größerer Bekanntheit verhelfen wird, bleibt abzuwarten. Die Tierjournalisten und Hundejournalisten von paperdogs werden die Trefferliste bei Google weiterhin im Auge behalten. Schließlich ist Tierjournalist und Hundejournalist einer der schönsten Berufe der Welt.

Zum Abschluss noch fünf Gründe, warum Tierjournalist und Hundejournalist einer der schönsten Berufe der Welt ist:

  • Tierjournalisten und Hundejournalisten haben Tiere. Darüber, dass Tierbesitzer ausgeglichener und glücklicher sind, gibt es zahlreiche Studien.
  • Tierjournalisten und Hundejournalisten haben in der Regel eine ihrer größten Leidenschaften zum Beruf gemacht.
  • Tierjournalisten und Hundejournalisten schreiben über Dinge, die das Leben lebenswert machen.
  • Tierjournalisten und Hundejournalisten lernen ständig neue Zwei- und Vierbeiner kennen.
  • Tierjournalisten und Hundejournalisten kommen viel in die Natur.

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