Wie vertragen sich Hunde mit anderen Tieren?
Die beiden sind wie Hund und Katz’ – woher die Redewendung kommt, wird in der Regel schnell klar, wenn ein Hund und eine Katze zusammentreffen. Meistens führt das zu einer wilden Verfolgungsjagd mit einer verschwundenen Katze und einem erschöpften Hund. Das muss aber nicht immer so sein. Haben sich die beiden erst einmal aneinander gewöhnt, können aus den Streithähnen auch Freunde werden …
Hunde besitzen einen Jagdinstinkt, aber meist auch einen ausgeprägten Gemeinschaftssinn
Hunde jagen gerne hinter allem her, was sich schnell bewegt. Das kann ein Eichhörnchen, ein Vogel oder auch ein Katze sein, die im Garten auftaucht, und schon ist der Jagdinstink geweckt. Andererseits besitzen Hunde aber auch die Fähigkeit, mit anderen Lebewesen in einer Gemeinschaft zu leben – schließlich hat ihn diese Eigenschaft vor mehreren Tausend Jahren an die Seite des Menschen gebracht. Deshalb akzeptiert er unter bestimmen Voraussetzungen auch andere Tiere.
Wachsen Tiere gemeinsam auf, entstehen daraus oft Freundschaften für’s Leben
Lernen sich die beiden Tiere bereits als Welpen oder noch relativ jung kennen, ist eine Zusammenführung sogar häufig unproblematisch. Wachsen Hund und Katze gemeinsam auf, können sogar echte Freundschaften daraus entstehen. Wichtig ist, dass sich die beiden möglichst stressfrei aneinander gewöhnen können. Natürlich sollten die Tiere erst mal im Beisein von Menschen miteinander vertraut gemacht werden.
Machen Sie unterschiedliche Tierarten langsam und behutsam miteinander vertraut
Wenn sie Tiere miteinander bekannt machen, ist aber immer Vorsicht geboten. Es ist ratsam, die Katze erst mal in einer Transportbox zu lassen, wenn sie zum ersten mal auf Ihren Hund trifft. Vor allem wenn Sie ihrem Hund oder Ihrer Katze Kleintiere wie Mäuse, Meerschweinchen oder Hamster vorstellen, sollten Sie besonders auf der Hut sein. Denn oftmals reicht schon ein Satz, und es ist um das Kleintier geschehen.
Versuchen Sie Ruhe und Gelassenheit auf die Tiere auszustrahlen
Wichtig ist auch, dass Sie als Besitzer Ruhe ausstrahlen. Nervosität und Unruhe kann sich schnell auf die Tiere übertragen. Zudem sollten Sie die Tiere loben und ihnen eine Belohnung geben, wenn sie respektvoll miteinander umgehen. Bis sich die Tiere aneinander gewöhnt haben, dürfen sie nur Kontakt haben, wenn ein Erwachsener anwesend ist. Erst wenn aus der Bekanntschaft ein freundschaftliches Miteinander geworden ist, können Sie die beiden alleine lassen. Und erzwingen Sie nichts. Freundschaften müssen sich manchmal eben erst entwickeln.
Leben Sie vielleicht mit mehreren Tieren unter einem Dach? Wenn ja, dann berichten Sie uns doch von Ihren Erfahrungen …
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Posted in Tiere
Astrid
Dezember 21st, 2009 at 23:35
Wir haben einen Mops und neun Meerschweinchen.
Der Mops liegt jeden Tag schwanzwedelnd neben den Käfigen, wenn wir die Schweinchen saubermachen. Tagsüber steht er manchmal am Käfig, schaut einfach seinen Freunden zu oder versucht Heu und Stroh zu ergattern. Könnte ihm ja auch schmecken…
Er läßt die Schweinchen sogar auf seinem Rücken reiten!
Umgekehrt zeigen die Meerschweinchen keinerlei Angst vor ihm.
Also Mops und Meeris – keine Probleme