Wie wichtig ist Erziehung für das Zusammenleben mit dem Hund?
Wer bestimmt bei Ihnen zu Hause, wo es langgeht? Ich, werden sich jetzt viele denken. Und sehr wahrscheinlich würde Ihre Frau oder Ihr Mann auf diese Frage das Gleiche antworten. Viele Hunde sind da gerissener: Sie lassen Herrchen und Frauchen in dem Glauben, das Sagen zu haben und machen dann doch, was sie wollen. Und dann gibt es da noch die “Laisser-faire-Hunde”, die man einfach mal “machen lässt”. Oder die “68-Hunde”, die ein Mitspracherecht haben und sich in einer partnerschaftlichen Gemeinschaft frei entfalten können.
Klare Regeln und Rücksichtnahme auf die Bedürfnisse des Hundes
Für viele Besitzer sind Hunde aber auch reine Befehlsempfänger. So ergaben Forschungen aus dem Jahre 2008, dass knapp ein Viertel der Hunde in Deutschland nicht artgerecht gehalten werden. Eines gilt jedenfalls als sicher: Die Beziehung zwischen Hund und Halter wird in erster Linie vom Halter geprägt. Er hat es in der Hand, wie harmonisch sich das Zusammenleben gestaltet. Die meisten Hundetrainer sind deshalb für klare Regeln, an denen sich der Vierbeiner orientieren kann. Es hängt aber auch viel von der Bereitschaft der Hundehalter ab, auf die Bedürfnisse ihrer haarigen Mitbewohner einzugehen.
Wie ist das bei Ihnen? Sind Sie eher der nachsichtige Typ oder gibt es klare Regeln, an die sich Ihr Hund hält?
Posted in Tiere
Astrid
Dezember 18th, 2009 at 18:55
Ich versuche es bei meinem Mops schon mit klaren Regeln. Aber was helfen die Regeln, wenn nicht alle mitmachen? Der Mops weiß ganz genau, bei wem er was machen kann oder nicht. Deshalb, wenn er manchmal ungezogen erscheint, es ist sicher nicht seine Schuld.
Isi
Dezember 18th, 2009 at 19:09
Mein kleiner Joey ist Regeln zwar generell nicht abgeneigt. Das Problem ist nur, dass er auch gerne mal seine eigenen Regeln aufstellt, die nicht immer mit meinen konform sein müssen
Bis jetzt konnte ich ihn meistens aber schnell davon überzeugen, dass er langfristig besser damit fährt, wenn er sich an meine Regeln hält.